3.2.3 DDT

Unter der Bezeichnung DDT wird ein technisches Gemisch von Substanzen zusammengefasst, das zu etwa 70 % aus 4,4`-DDT, 15 % aus 2,4`-DDT, 5 % aus 4,4`-DDD sowie aus weiteren gering konzentrierten Substanzen besteht.

DDT wirkt als Kontakt- und Fraßgift. Durch die empfindlichen Tastorgane der Insekten dringt das Gift in das Zentralnervensystem. Die Substanz ist äußerst stabil und wird in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut (Abbau).
Ursprünglich wurde DDT, als seine insektizide Wirkung bekannt wurde, flächendeckend zur Malariabekämpfung eingesetzt.
DDT steht in Verdacht, krebserregend zu sein, es lagert sich bei Menschen im Fettgewebe an und baut sich nur sehr langsam ab.
In der BRD ist DDT seit 1972 und in den neuen Bundesländern seit 1990 verboten. In anderen Industrienationen besteht zumindest ein breites Anwendungsverbot.


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