Dies und Das

Geschichte des Fertighauses im New Yorker MoMA

New York (dpa) - Vergangenheit und Zukunft moderner Fertighäuser untersucht das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) mit der Ausstellung «Home Delivery: Fabricating the Modern Dwelling» (etwa: Lieferung frei Haus: Fertigung moderner Wohnungen). Seit Mitte des 19. Jahrhunderts experimentieren Architekten damit, Behausungen schnell und kostengünstig herzustellen.
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Siebenstöckiges Holzhaus

Ein vom italienischen „Istituto per la Valorizazzione del Legno e delle Specie Arboree“ in Florenz (Bauholz-Institut) entwickeltes Holzhaus hat in Japan erfolgreich einen Test absolviert.
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Holz war sein Stoff

Berlin, Anfang 1929. Elsa Einstein steht mit abweisender Miene in der Tür ihrer Wohnung auf der Haberlandstraße und hört sich das seltsame Begehren des jungen Mannes an:
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3.2.5 Carbolineum

Aus Steinkohlenteer gewonnene braunrote, wasserunlösliche, teerartig riechende Flüssigkeit.
Der Name Carbolineum wurde vor etwa 100 Jahren von der Firma Avenarius durch Zusammenziehung von Carbo (~ Kohle) u. oleum (=Öl) geschaffen.
Es enthält u.a. Phenole, cyclische Stickstoffverbindungen, Anthrazen, Phenanthren und Naphthalin. Carbolineum ist stark hautreizend, karzinogen, die Dämpfe greifen die Atemwege an und wirken narkotisierend.
Wegen seiner fäulnishemmenden und desinfizierenden Wirkung wurde Carbolineum als Holzschutzmittel und zur Schädlingsbekämpfung im Obstbau verwendet.
Eisenbahnschwellen, Holz-Leitungsmasten, Zaunpfähle, Holzwände etc. werden oft mit Carbolineum getränkt. Speziell die langlebigen und robusten Holz-Bahnschwellen wurden und werden gern wiederverwertet, z.B. als Gartenbau-Elemente, Abschrankungen oder auf Spielplätzen.
Seit 1991 ist Carbolineum laut Teerölverbots-Verordnung nicht mehr für die Verwendung zugelassen. Zur Entsorgung wurde Carbolineum früher verbotenerweise Altöl zugemischt.


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