Dies und Das

Geschichte des Fertighauses im New Yorker MoMA

New York (dpa) - Vergangenheit und Zukunft moderner Fertighäuser untersucht das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) mit der Ausstellung «Home Delivery: Fabricating the Modern Dwelling» (etwa: Lieferung frei Haus: Fertigung moderner Wohnungen). Seit Mitte des 19. Jahrhunderts experimentieren Architekten damit, Behausungen schnell und kostengünstig herzustellen.
[weiter...]

Siebenstöckiges Holzhaus

Ein vom italienischen „Istituto per la Valorizazzione del Legno e delle Specie Arboree“ in Florenz (Bauholz-Institut) entwickeltes Holzhaus hat in Japan erfolgreich einen Test absolviert.
[weiter...]

Holz war sein Stoff

Berlin, Anfang 1929. Elsa Einstein steht mit abweisender Miene in der Tür ihrer Wohnung auf der Haberlandstraße und hört sich das seltsame Begehren des jungen Mannes an:
[weiter...]


4.4 Wärmeschutz DIN 4108

In den 20er und 30er Jahren berichten die Hygieniker Carl Flügge und Arthur Korff-Petersen von Gesundheitsproblemen in Mietskasernen und Kleinhäusern, die auf dem mangelnden sommerlichen wie winterlichen Wärmeschutz beruhten.
Schimmel und Eisbildung in Raumecken aufgrund mangelnder Dämmung sind für die Bauforschung noch bis 1970 ein Thema und werden mit rheumatischen Erkrankungen in Verbindung gebracht.
Die Konsequenz ist seit 1952 die DIN 4108 mit Anforderungen an den „Mindestwärmeschutz“.
Bezüglich der Diffusion traf man folgende Aussage: Auch im Innern von unsachgemäß aufgebauten Bauteilen kann Tauwasser auftreten, besonders dann, wenn sie mehrschichtig und die Schichten unzweckmäßig hintereinander angeordnet sind.
Auch Anforderungen an die Luftdichtheit seitens der Bauteilanschlüsse wird gefordert, so beschreibt die DIN 4108 von 1952 schon einen Fugenkoeffizienten a, der je nach Anwendungsfall begrenzt ist.


Inhaltsverzeichnis einblenden