3.2.2 Beschichtung

Ebenso wirksam ist die Beschichtung aller emittierenden Oberflächen mit einer Folie oder einem Anstrich. Die Anlage der DiBt-Richtlinie 100, "Richtlinie über die Klassifizierung und Überwachung von Holzwerkstoffplatten bezüglich der Formaldehydabgabe", von 1994 zählt verschiede Beschichtungen auf. Hierzu wurde 1997 das Fraunhofer-Institut für Holzforschung in Braunschweig beauftragt, "Untersuchungen zur Formaldehydabgabeminderung in Gebäuden durch Behandlung mit formaldehydbindenden Anstrichen" durchzuführen. [Fraunhofer-Institut für Holzforschung: "Untersuchungen zur Formaldehydabgabeminderung in Gebäuden durch Behandlung mit formaldehydbindenden Anstrichen", 1997]

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Untersuchungen zur Formaldehydabgabeminderung

Die Wirksamkeit der untersuchten Beschichtungen wurde somit ausreichend nachgewiesen. Zusätzlich wurde das Emissionsverhalten von Spanplatten bei einer Beschichtung mit Gipskarton und zum Vergleich mit einer PVC-Folie untersucht.

Untersuchungen zur Formaldehydabgabeminderung

Grundsätzlich stellt die Beschichtung mit diffusionsdichten Materialien einen wirksamen Schutz dar. Als besonders wirksam ist eine Beschichtung mit Folien anzusehen. Bauphysikalische Wechselwirkungen sind aber in jedem Fall genau zu untersuchen bzw. zu planen.
Eine weitere Methode eines Bekleidungssystems mit einem Absorbervlies ist in Abschnitt 3.3.3 (Holzschutzmittel) beschrieben.


1. Allgemeine Beschreibung des Fertighausbaus der Jahre 1950 bis 1980
2. Sanierungs- und Modernisierungsziele, bautechnische Anforderungen der Gegenwart
3. Sanierungsmethoden
4. Sanierung am Fallbeispiel
5. Schlussbetrachtung
6. Berechnungsanhang
7. Quellenangabe und Abbildungsnachweise