4.2.3.5.3 Innenwandanschluss
Abb. 4-18 Horizontalschnitt im Anschlussbereich der tragenden Innenwand
Abb. 4-18 Horizontalschnitt im Anschlussbereich der tragenden Innenwand

Der Anschluss der tragenden Innenwand geschieht, wie in Abschnitt 4.2.1 beschrieben, ohne den zusätzlichen Pfosten in der Außenwand. Die Übertragung der horizontalen Kräfte geschieht ausschließlich über die Kopf- und Fußrippe [vgl. Kessel 2001: Tafeln, Eine elastisch, geometrisch lineare Beschreibung]. Da hier die Verbindungen nicht entfernt werden, ist auch nicht mit einer Beeinträchtigung der Funktion zu rechnen. Für die Lagesicherung wird der verbleibende Raum mit einem Streifen OSB (1) ausgefüllt, die Befestigung kann von der Außenseite geschehen.

Abb. 4-19 Vertikalschnitt des oberen Innenwandanschlusses
Abb. 4-19 Vertikalschnitt des oberen Innenwandanschlusses

Die unterseitig der Decke angebrachte Folie muss an der Kopfrippe der tragenden Innenwand befestigt werden.
Mit einem Austritt von Formaldehyd aus der Deckenbeplankung durch die obere Kopfrippe ist nicht zu rechnen.
Die von den in der tragenden Innenwand verbleibenden Rippen ausgehende Schadstoffbelastung ist ebenso vernachlässigbar. Einer der Hauptfaktoren für die übermäßige Anreicherung von Schadstoffen in der Innenraumluft und/oder im Hausstaub ist die Raumbeladung. Da diese durch die verbleibenden Rippen extrem gering ist und die erwartete Restbelastung der Hölzer an sich sehr gering ist, stellen diese verbleibenden Bauteile keine Gefahr dar.


1. Allgemeine Beschreibung des Fertighausbaus der Jahre 1950 bis 1980
2. Sanierungs- und Modernisierungsziele, bautechnische Anforderungen der Gegenwart
3. Sanierungsmethoden
4. Sanierung am Fallbeispiel
5. Schlussbetrachtung
6. Berechnungsanhang
7. Quellenangabe und Abbildungsnachweise