4.2.3.6 Zu den verbleibenden Bauteilen

Es ist zu erwarten, dass alle Bauteile welche der Innenraumluft ausgesetzt waren eine Sekundärquelle für Emissionen darstellen. Im Falle des verbleibenden Parketts und der freitragenden Treppe zum Dachgeschoss wird dies durch eine Versiegelung gelöst. Lacke weisen im Allgemeinen eine sehr hohe Dampfdiffusionsdichte auf, so dass weder Parkett noch Treppe nach der der Beschichtung mit einem Lack als Emissionsquelle zu Verfügung stehen.
Aus diesem Grund ist die Wahl des Lacksystems vor allem davon abhängig, in wieweit neue Schadstoffe in das Gebäude eingebracht werden. Zu beachten ist auch, dass bei einer Beschichtung die Lösemittel aus dem aufzutragenden Lack die oberflächlich angelagerten Schadstoffe lösen und in die Umwelt abgeben können.
Da es sich hier um Holz in Innenräumen handelt, ist nicht davon auszugehen, dass sie größeren Klimaschwankungen und somit Feuchteschwankungen ausgesetzt sind. Eine Beschichtung mit Spezial-Lacken, die eine erhöhte Rissüberbrückung aufweisen, ist hier nicht nötig.


1. Allgemeine Beschreibung des Fertighausbaus der Jahre 1950 bis 1980
2. Sanierungs- und Modernisierungsziele, bautechnische Anforderungen der Gegenwart
3. Sanierungsmethoden
4. Sanierung am Fallbeispiel
5. Schlussbetrachtung
6. Berechnungsanhang
7. Quellenangabe und Abbildungsnachweise