1.5.1 Bauteile

Als eine Schwachstelle im Bezug auf die heutigen Anforderungen an Bauteile, wie Wände und Decken, sind die Bauteile selbst.
Eine dieser Anforderungen ist der Mindestwärmeschutz, der in der DIN 4108 von 1952 festgeschrieben ist. Der Grund hierfür lag vielmehr bei den Anforderungen an die Wohnhygiene als in denen der Energieeinsparung.
Bei einer vergleichenden Betrachtung der Wärmedurchgangskoeffizienten der verschiedenen Bauteile eines Holzfertighauses wird deutlich, dass die vorhandenen Werte teilweise erheblich die Anforderungen der EnEV unterschreiten. Angenommen wurden die Anforderungen bei erstmaligem Einbau in ein Gebäude mit normaler Innentemperatur.

Abb. 1-39 Vergleich der Wärmedurchgangskoeffizienten des Bestands und den
Abb. 1-39 Vergleich der Wärmedurchgangskoeffizienten des Bestands und den Anforderungen nach EnEV

Besonders auffällig ist die Abweichung der Wärmedurchgangskoeffizienten bei Decken gegen unbeheizte Räume, in den meisten Fällen Kellerräume. Da davon ausgegangen werden muss, dass der Fußbodenaufbau sowohl bei unterkellerten als auch auf einer Bodenplatte gegründeten Gebäuden weitestgehend gleich ist, besteht hier eine wesentliche Schwachstelle bei reiner Betrachtung der Transmissionswärmeverluste.


1. Allgemeine Beschreibung des Fertighausbaus der Jahre 1950 bis 1980
2. Sanierungs- und Modernisierungsziele, bautechnische Anforderungen der Gegenwart
3. Sanierungsmethoden
4. Sanierung am Fallbeispiel
5. Schlussbetrachtung
6. Berechnungsanhang
7. Quellenangabe und Abbildungsnachweise